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Megatrend digitale Vernetzung

28.09.2009

Online-Shop statt Einkaufszentrum, MP3 statt CD, MMS und E-Mail statt Postkarte: der Lebensstil wird zunehmend digital. Dabei verschwimmen nicht nur die Grenzen zwischen Online und Offline-Welten, auch Inhalte sind nicht mehr an Endgeräte gekoppelt.

Musik wird auch über Rechner oder Mobiltelefon abgespielt, Fotos auf dem Fernseher betrachtet, E-Mails über das Smartphone beantwortet, Kontakte über soziale Netzwerke im Internet gepflegt. Überall spielt die Digitalisierung zumindest im Hintergrund eine immer größere, oftmals schon die entscheidende Rolle.

Das Internet ist allgegenwärtig. Weltweit wird die Zahl der Netznutzer inzwischen auf 1,6 Milliarden geschätzt, in Deutschland sind etwa 65 Prozent der Bürger über 14 Jahren regelmäßig online (42 Millionen / (N)onliner Atlas, 2008). Der Blick auf verschiedene Lebensbereiche und Anwendungen verdeutlicht, dass der Trend zur digitalen Vernetzung im Alltag längst unumkehrbar geworden ist:


Beispiel E-Mailverkehr
In den 90er-Jahren begann die Verbreitung der E-Mail als privates und geschäftliches Kommunikationsmedium, aktuell werden täglich bereits geschätzte 100 bis 200 Milliarden Mails täglich versandt. Allein in Deutschland gibt es mehr als 40 Millionen E-Mail-Nutzer (BITKOM 2007), Tendenz weiter steigend.


Beispiel Musik
Ende der 90er Jahre setzte sich auch zunehmend die digitale Verbreitung von Musik durch. Aktuell wurden im Jahr 2008 allein in Deutschland 40 Millionen Songs legal aus dem Internet heruntergeladen; sechs Millionen davon bereits auf mobile Endgeräte.


Beispiel Videos
Analog zur Musik werden auch Videos zunehmend via Internet bereitgestellt: allein "YouTube" bietet weit über 70 Millionen Filme und Ausschnitte, in jeder Minute kommen 13 Stunden Material dazu. Die Seite hat monatlich 100 Millionen Besucher allein in den USA.


Beispiel Fotos
Der große Erfolg von digitalisierten medialen Inhalten zeigt sich auch im Bereich der Digitalfotografie - allein in Deutschland wurden 2007 rund neun Millionen Digitalkameras verkauft. Einfache Technologie und Internetplattformen fördern auch die Nutzungsintensität: 20 Millionen Deutsche stellen bereits eigene Fotos ins Internet. Bei StudiVZ sind mehr als 600 Millionen Bilder hochgeladen


Beispiel Soziale Netzwerke
Auch die Pflege von sozialen Kontakten erfolgt durch die sogenannten "Social Networks" zunehmend mit digitaler Hilfe. Rund 22 Millionen Nutzer sind in Deutschland Mitglieder der Netzwerke studiVZ mit meinVZ und schuelerVZ, Lokalisten und wer-kennt-wen. Das international ausgerichtete Netzwerk Facebook zählt weltweit sogar mehr als 200 Millionen aktive Mitglieder. Der digitale Lebensstil wird durch moderne Endgeräte zunehmend auch mobil. Smartphones ermöglichen es den Nutzern, nicht nur ständig erreichbar zu sein, sondern überall und jederzeit auch Zugriff auf Musik, Fotos, Videos oder ihre persönlichen Kontakte zu haben.

Die Deutsche Telekom trägt dieser Entwicklung Rechnung und wandelt sich von der klassischen Telefongesellschaft hin zu einem Anbieter für Services und Produkte rund um das vernetzte Leben und Arbeiten. Damit positioniert sich das Unternehmen als Partner in einer zunehmend digitalen Welt, in der der Trend "von offline zu online" immer mehr Lebensbereiche erfasst.

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