Zur Suche.
English | Kontakt | RSS | Twitter | Übersicht

Vernetzung prägt die Innovation

Die Idee vom vernetzten Leben und Arbeiten prägt auch den Innovationsprozess bei der Deutschen Telekom.

Einerseits, weil die Produkte selbst aus Kundensicht gedacht werden damit sie ihm helfen, seinen ganz persönlichen digitalen Lebensstil zu gestalten. Andererseits, weil Vernetzung - mit Institutionen, externen Entwicklern und auch Kunden – ein zunehmend relevantes Prinzip der Produktentwicklung sind.


Gebündelt sind Forschung und Entwicklung bei der Deutschen Telekom in den Deutsche Telekom Laboratories. An den Standorten Berlin, Darmstadt, Beer Sheva (Israel) und Los Altos (Kalifornien, USA) arbeiten etwa 150 Wissenschaftler und 150 Telekom-Experten daran, neue Technologien für innovative Produkte und Dienste zu entwickeln.


Am Anfang steht die Idee

Das gesamte Innovationshandeln der Telekom folgt der Philosophie der "User Driven Innovation", neue Lösungen werden allein aus der Bedürfnislage der Nutzerinnen und Nutzer entwickelt. Ein Instrument ist das Product Creation Center, das Produktkonzepte für alle Bereiche des Konzerns entwickelt. Hier schauen Forscher buchstäblich in die Wohnzimmer der Kunden und entwickeln zusammen mit den Produktmanagern Konzepte für den Endverbraucher.


Zur Früherkennung von Kundenwünschen wurde von den T-Labs inzwischen das "Innovationsforum" aufgebaut. Bereits über 800 Berliner Haushalte stehen hier für Produkttests, Befragungen und vor-Ort-Recherchen zur Verfügung. Außerdem suchen die T-Labs auch selbst die Kunden der Telekom auf. In sogenannten StreetLabs gehen Forscher auf die Straße, um das Kommunikationsverhalten und die Wünsche zu erforschen. So fand im Sommer 2009 in Berlin-Neukölln ein Zukunftslabor für mobile Kommunikation statt, in dem Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Design-Forscherinnen und -Forschern Ideen für Kommunikationstechnologien der Zukunft entwickeln. Mit besonderen Zielgruppen, wie jungen Frauen oder Senioren und Seniorinnen werden darüber hinaus Workshops zur Bedürfniserkennung durchgeführt. Innerhalb der T-Labs stellt das Projektfeld "User Driven Innovation" die Kundenorientierung in den verschiedenen Bereichen der Forschung und Entwicklung sicher. Die Verantwortlichen für Produktenwicklung und -Design setzen diese Erkenntnisse der Ideenfindung und Forschung entsprechend in innovativen Produkten um und gewährleisten so ein neues Produkterlebnis.


Immer kürzere Innovationszyklen

Um der Herausforderung der stetig kürzer werdenden Innovationszyklen im Telekommunikationssektor gerecht werden zu können, die neue Produkte in immer kürzeren Zeitabständen hervorbringen (müssen), orientiert sich die Telekom außer der eigenen Forschung - und der mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft - an den Prinzipien der offenen Innovation (Open Innovation). Durch die offene und intensive Zusammenarbeit aller Interessierten können komplexe Aufgabenstellungen wesentlich schneller zu marktfähigen Produkten entwickelt werden.Ein bekanntes Beispiel für Open Innovation, an dem die Telekom als Gründungsmitglied der Open Handset Alliance mitgewirkt hat, ist das Projekt Android. Auf dieser Basis entstand zum einen ein innovatives, konsequent nutzerorientiertes Betriebssystem für mobile Endgeräte, zum anderen zum Beispiel das Google-Phone G1, das die Telekom in Deutschland inzwischen in der ersten Version und dem Nachfolgemodell G2 Touch exklusiv vertreibt.

 

Auch durch offene Wettbewerbe, wie zum Beispiel den Interactive TV Award zur Weiterentwicklung von T-Home Entertain zum interaktiven Fernsehen, werden Innovationen für die Kunden der Deutschen Telekom zusammen mit kreativen Köpfen weltweit entwickelt. Mit dem Developer Garden wird die Software-Entwickler-Szene angesprochen, die mit Hilfe von sogenannten Toolboxen in die Lage versetzt werden, Softwarelösungen für Internetanwendungen marktreif zu entwickeln. Die Initiative Palomar5, die im Rahmen des dritten Nationalen IT Gipfels durch die Deutsche Telekom ins Leben gerufen wurde, hat das Ziel, die Anforderungen der Generation unter 30 Jahren an die Arbeitswelt von morgen zu erforschen und dieses Wissen in neue Produkte zu transferieren.


Sichtbare Erfolge

Die Deutsche Telekom hält derzeit 6328 Patente, allein 655 kamen in 2008 neu hinzu. Allein in den T-Labs wird inzwischen in fast jeder Woche eine Idee zur Patentreife entwickelt; im ersten Halbjahr 2009 konnten so bereits gut 30 neue Erfindungen gemeldet werden. Das Sinus 201 A, das in zahlreichen Tests als besonders nutzerfreundliches DECT Handy mit geringem Stromverbrauch hervorging, trägt die Handschrift der Designforschung der T-Labs.


In besonderer Weise werden der Ideenreichtum und die Innovationskraft der Telekom in der T-City Friedrichshafen präsentiert. Unter dem Slogan "T-City Friedrichshafen. Wir leben Zukunft" entsteht bis zum Jahr 2012 eine digital vernetzte Stadt, die beispielhaft für die Lebens- und Standortqualität in der Zukunft ist. Die Deutsche Telekom hat die Stadt mit modernster Infrastruktur im Festnetz und Mobilfunk ausgestattet. Sie verfügt über VDSL mit bis zu 50 Mbit/s und HSDPA mit bis zu 7,2, Mbit/s. Auf Basis dieser State-of-the-Art-Infrastrukturen werden zahlreiche Innovationen gestestet, von der Betreuung Herzkranker bis hin zur Stromzählerfernablesung übers Netz.

 

Geschäftsideen aus den T-Labs, die nicht in Produkte der Telekom überführt werden konnten, obwohl ihnen ein überzeugender Kundennutzen bescheinigt und ein aussichtsreicher Markterfolg prognostiziert wurde, werden als sogenannte Spin-offs aus der Telekom als eigenständige Unternehmen ausgegründet. Sie erhalten durch Venture-Capital-Geber wie zum Beispiel T-Venture neben wichtigem Know-how auch das erforderliche Eigenkapital und werden dann auf den Markt entlassen. Bisher wurden drei Spin-offs aus den T-Labs ausgegründet, Qiro, Zimory und Yoochoose. Um die Zahl der geschäftsreifen Ideen und damit der Spin-offs zu erhöhen, wurde vor kurzem das sogenannte "Inkubations-Management" aufgenommen. Damit werden gute Ideen – quasi im Brutkasten – systematischer und schneller zur Marktreife weiterentwickelt.

© Deutsche Telekom, 2010

Datenschutz| Haftungsausschluss| Impressum